
Microsoft Word
Wie viel Abstand ein Absatz zu seinem Nachbarn hält, wie er ausgerichtet ist und ob eine einzelne Zeile allein am Seitenende hängt, entscheidet über den ersten Eindruck eines Dokuments, meist ohne dass jemand bewusst hinschaut. Viele lösen solche Fragen mit zusätzlichen Leerzeilen oder der Leertaste, was auf den ersten Blick funktioniert und spätestens beim Ausdrucken oder bei einer neuen Schriftgröße zuverlässig wieder zerfällt. Zeichen- und Absatzformate von Anfang an sauber zu setzen, kostet einmalig etwas mehr Zeit, danach aber keine mehr.
Wer eine Überschrift von Hand formatiert, formatiert sie zehnmal
Ein automatisches Inhaltsverzeichnis beginnt lange vor der letzten Seite
Eine Vorlage ist mehr als eine alte Kopie
Ein Serienbrief kennt jede Anrede – wenn die Regeln stimmen
Hinter jedem Serienbrief steckt dieselbe Technik: Felder, die automatisch durch die passenden Daten aus einer Liste ersetzt werden, ob Name, Adresse oder akademischer Titel. Kompliziert wird es meist nicht bei der Technik selbst, sondern bei den Ausnahmen: unterschiedliche Anreden, mehrere Titel oder Sonderfälle beim Speichern und Ausgeben der fertigen Dokumente. Wer diese Stolperfallen einmal kennt, verschickt hundert individuelle Briefe genauso entspannt wie einen einzelnen.
Was du bei uns lernst
Unsere Kurse zu Microsoft Word bringen dir bei,
- Daten übersichtlich zu strukturieren und so zu formatieren, dass sie auf den ersten Blick verständlich sind
- Formeln und Funktionen gezielt einzusetzen, statt sie auswendig zu lernen
- große Datenlisten zu organisieren, zu filtern und zu sortieren
- mit Pivot-Tabellen schnell aussagekräftige Auswertungen zu erstellen
- typische Stolperfallen zu vermeiden und schneller zum Ergebnis zu kommen
- das für dich passende Format zu wählen – vom systematischen Aufbau bis zum gezielten Einzelthema
Von A bis Z
Excel wirkt auf den ersten Blick wie ein Gitter aus Kästchen, ohne erkennbaren Anfang. Wer sich selbst etwas beibringt, springt meist zwischen einzelnen Funktionen hin und her, ohne je zu verstehen, wie die Teile zusammenhängen. Das rächt sich später, wenn Tabellen wachsen und plötzlich nichts mehr so funktioniert wie gedacht.
An diesem Tag baust du dieses Verständnis von Grund auf. Du lernst die Programmoberfläche kennen, arbeitest dich durch Zellen, Zeilen und Spalten und stellst am Ende deine erste eigene, vollständig formatierte Tabelle fertig, druckfertig und mit ersten eigenen Berechnungen.
Viele, die täglich mit Excel arbeiten, haben es nie wirklich gelernt. Wissen wurde zusammengeklickt, aus Kolleg:innen-Tipps und Ausprobieren, mit Lücken genau dort, wo es später am meisten kostet: bei Formaten, Formeln, Funktionen und Listen, die sich nicht so verhalten, wie man es erwartet.
An diesem Tag schließt du diese Lücken gezielt. Du bringst Ordnung in das, was du dir bisher selbst beigebracht hast, verstehst den Unterschied zwischen Formeln und Funktionen wirklich, und arbeitest ab sofort mit Listen, die sich sortieren und filtern lassen, statt sie von Hand zu durchsuchen.
Wer mit Excel schon rechnet, kennt den Moment, in dem eine kopierte Formel plötzlich falsche Werte liefert oder eine Liste beim Filtern nicht das zeigt, was sie soll. Die Ursache liegt fast immer an derselben Stelle: an Bezügen, die sich anders verhalten als gedacht.
An diesem Tag gehst du dieser Ursache und weiteren typischen Stolpersteinen auf den Grund. Du sicherst Bezüge gezielt ab, verknüpfst Blätter und Mappen zuverlässig, arbeitest mit der WENN-Familie und SVERWEIS, und wirfst zum Abschluss einen ersten Blick auf Pivot-Tabellen.
Große Datenlisten und Pivot-Tabellen gehören zusammen, denn eine Pivot-Tabelle ist nur so gut wie die Liste dahinter. Wächst eine Liste über Jahre mit Zwischenüberschriften, Lücken und Duplikaten, liefert jede Auswertung darauf ungenaue Ergebnisse, ganz gleich wie elegant sie aufgebaut ist.
An diesem Tag bringst du beides zusammen. Du bringst deine Daten in eine Form, mit der Excel zuverlässig arbeitet, und baust darauf Pivot-Tabellen auf, die sich in Sekunden auf neue Fragen umstellen lassen, formatierst sie und gibst Ergebnisse professionell weiter.
Auf den Punkt
Eine Tabelle kann inhaltlich korrekt und trotzdem schwer lesbar sein. Zahlen ohne erkennbares Format, Spalten in wechselnder Breite und ein Bereich, der bei jeder neuen Zeile von Hand angepasst werden muss, kosten Zeit und Aufmerksamkeit, die eigentlich dem Inhalt gehören sollten. Genauso schnell übersieht man Werte, die eigentlich auffallen sollten, weil niemand extra danach sucht.
In drei Stunden änderst du das. Du gestaltest Zellen und Zahlen so, dass sie auf Anhieb verständlich sind, und verwandelst einfache Bereiche in echte Excel-Tabellen, die automatisch mitwachsen und sich filtern lassen. Auffälligkeiten hebst du mit wenigen Klicks automatisch hervor, ganz ohne manuelles Durchsuchen jeder Zeile.
Viele Listen in Excel sind über Jahre gewachsen, mit Zwischenüberschriften, verbundenen Zellen und leeren Zeilen zur optischen Trennung. Beim Sortieren gerät dann alles durcheinander, weil Excel den Zusammenhang zwischen den Angaben gar nicht mehr erkennen kann, und beim Filtern verschwinden plötzlich Zeilen, die eigentlich dazugehören sollten.
In drei Stunden lernst du, Listen so aufzubauen, dass Excel zuverlässig damit arbeitet. Danach sortierst und filterst du auch große Bestände in wenigen Schritten, statt sie von Hand zu durchsuchen, und sorgst mit ein paar gezielten Handgriffen dafür, dass doppelte oder unsaubere Einträge erst gar nicht zum Problem werden.
Excel bringt hunderte Funktionen mit, und die meisten davon wird man nie brauchen. Im Arbeitsalltag entscheidet eine überschaubare Handvoll darüber, ob eine Auswertung in fünf Minuten steht oder eine halbe Stunde Handarbeit kostet.
In drei Stunden lernst du genau diese Handvoll kennen. Du übst, wie Bezüge und Funktionen grundsätzlich funktionieren, wann welche Funktion passt und was zu tun ist, wenn eine Formel nicht das liefert, was du erwartet hast.
Wer große Datenlisten mit ZÄHLENWENN, SUMMEWENN oder Teilergebnissen auswertet, stößt schnell an Grenzen: Jede neue Frage bedeutet neue Formeln, mehrere Hilfsspalten und irgendwann den Überblick, was eigentlich wo herkommt. Eine Pivot-Tabelle löst genau das, ganz ohne eine einzige Formel.
In drei Stunden lernst du, wie du eine Datenbasis richtig vorbereitest und eine Pivot-Tabelle per Drag-and-Drop aufbaust. Du filterst sie, aktualisierst sie bei neuen Daten und stellst Werte genau so dar, wie du sie gerade brauchst, in Sekunden umgestellt, statt neu berechnet.
Zwischen zwei Menschen, die dieselbe Aufgabe in Excel lösen, liegen oft zwanzig Minuten. Nicht weil die eine mehr Funktionen kennt, sondern weil sie kleine Wege nutzt, die nirgends erklärt werden und die man selten von allein entdeckt, weil im Arbeitsalltag niemand danebensitzt und darauf hinweist.
In drei Stunden bekommst du eine Sammlung solcher Wege. Tastenkombinationen, die sich wirklich lohnen, Funktionen, die reine Fleißarbeit ersetzen, und Kniffe für genau die Situationen, in denen man sonst regelmäßig hängen bleibt, von der Bewegung in der Tabelle bis zu den typischen Stolperfallen.
Lernen à la carte
Kaum eine Anwendung wird so unterschiedlich genutzt wie Excel. In der einen Abteilung geht es um Planung, in der nächsten um Auswertungen aus einem Fachsystem, in der dritten um eine Liste, die seit Jahren von Hand gepflegt wird. Entsprechend verschieden fallen die Fragen aus.
Deshalb bestimmst du vorab, worum es im Workshop geht, nicht ein fester Lehrplan. Du zeigst deine Tabellen, benennst, wo Zeit verloren geht oder Auswertungen fehlen, und arbeitest anschließend im Workshop genau daran. Was am Ende dabei herauskommt, kannst du direkt weiterverwenden.
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